Vorwort

Herzlich willkommen zu den 20. LesBiSchwulen* KULTURTAGEN!

Alles begann im Jahr 1995, als Schwule und Lesben in Göttingen zum ersten Mal ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm auf die Beine stellten – die „schwul-lesbischen Kulturtage“. Seit 1998 finden die Kulturtage Jahr für Jahr statt – dafür haben sich mehrere Generationen ehrenamtlicher Organisationsteams unermüdlich stark gemacht und engagiert. Viel Herzblut, Überzeugung und ein langer Atem haben die LesBiSchwulen* KULTURTAGE zu dem gemacht, was sie heute sind:

Unübertroffen lang. Unnachahmlich ambitioniert. Unschätzbar aktuell.

Einfach unersetzlich. Finden Wir. Das wollen wir in unserem Jubiläumsjahr ausgiebig mit Euch feiern!

Das Kulturtage-Team 2016
Anke, Eva, Helge, Irina, Johanna, Liv, Magdalena, Simone, Till, Wiebke

 

Zu Ehren aller jemals aktiven Kulturtage-Macher*innen lassen wir hier die Vorworte vergangener Jahre sprechen. Manch eine*r mag sich erinnern …

„Let’s Fall in Love – schwul-lesbische Kulturtage“: Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Tradition des Schwulen Mai bzw. Herbst an, bei dem im letzten Jahr auch Lesben beteiligt waren. (1995)

„Eine gute Wahl“: In Anlehnung an die an diesem Wochenende stattfindende Bundestagswahl wollen die VeranstalterInnen zeigen, daß es eine gute Wahl ist, die eigene Homosexualität offen zu leben. (1998)

Brauchen wir überhaupt ein Vorwort? (2002)

Außer Kaffee und Zigaretten war es oft nur die Aussicht auf unsterblichen Ruhm, die uns die Kraft zum Weiterarbeiten gegeben hat … (2003)

Vielfalt ist die wirkliche Mehrheit, und Vielfalt hat Recht – und sie hat ein Recht auf Schutz, Respekt, Entfaltung und Selbstbewusstsein. (2005)

Komm in Bewegung! Dein Einsatz ist gefragt, wenn es um das Leben in unserer Community geht. (2006)

Seid stolz auf Eure LebensArt und LebensLust! (2007)

Die KULTURTAGE stärken die Vernetzung innerhalb der les*bi*schwulen*trans*sexuellen Szene. (2010)

Du kannst alles sein – am Besten Du selbst! (2012)

Wir sind „BRAVO“! Mit diesem Motto wollen wir Euch ermutigen, die eigene Lebensweise bewusst nach außen zu vertreten und im persönlichen Umfeld einen selbstverständlichen Platz einzunehmen. (2013)

Unter dem Motto „Meilen, Steine, bewegte Geschichte!“ laden wir Euch ein, spannende historische Etappen früherer Bewegungen wiederzuentdecken, denen wir viel zu verdanken haben. (2014)

Unser Engagement für Lebensweisenakzeptanz ist weiter dringend geboten: Damit die AfD und die Besorgnis erregenden Eltern allein auf der Straße stehen. (2015)